Was ist was Wiki
Advertisement

Dinosaurier / Ausgestorbene Tiere ist nach aktueller Zählung die 8. CD der WAS IST WAS-Reihe. Die CD umfasst insgesamt 34 Kapitel, davon 16 zu Dinosaurier und 18 zu Ausgestorbene Tiere. Die Gesamtlaufzeit beträgt 71:06 Minuten, von denen 26:51 Dinosaurier und 44:15 Ausgestorbene Tiere sind. Die Angabe im CD-Booklet ist 60 Minuten. In der ersten Version Dinosaurier / Spinnen von 2004 wird Ausgestorbene Tiere vollständig von Spinnen ersetzt. Dinosaurier bleibt gleich.

Zum ersten mal erschienen ist sie als CD 2012. Dinosaurier ist 2012 auch als Einzelfolge erschienen. Außerdem ist die CD Teil der "Hörspielbox Natur und Mensch" zusammen mit mit Unsere Erde / Vulkane, Unser Körper / Das Gehirn, Das Wetter / Die Jahreszeiten und Klima / Natur schützen aus dem Jahr 2018. Neben der Hörspiele gibt es noch die TV-Folge Dinosaurier Jahr 2001.

Dinosaurier 

Viele Fragen

Wann lebten die Dinos? Wie gefährlich war der Tyrannosaurus Rex? Was sind Sauropoden? Warum gibt es heute keine Dinosaurier mehr?

Inhalt

Tess sucht ihren Freund Theo und fragt Quentin, ob der was wisse. Nach langer, ausgiebiger Antwort stellt sich heraus, dass der im heimischen Garten ist. Hier sitzt Theo im Blumenbeet und gräbt es vollständig um. Er hat die ganzen Löcher gebuddelt, um ein paar Vergissmeinnicht einzupflanzen, hat dabei aber eine "sensationelle Entdeckung gemacht". Tess scherzt, bei den Tiefen der Krater sei er sicher auf Erdöl gestoßen - doch Nein! Von den Knochen, die Theo im Garten gefunden hat, geht er aus, dass es Dinosaurier-Knochen sind. Diese Aussage beruht darauf, dass er "statistisch anerkannter Hobbypaläontologe" sei, ein Wort das Tess nicht kennt und daher fragt, ob man das essen könne. Doch jetzt geht es im Kraterfeld erst richtig los: Theo findet einen Knochen nach dem anderen, die allesamt konserviert werden müssen. Bevor er sie mit seinem speziellen Spezialrezept, einem Kakao-Eier-Gemisch einpinselt, das er im Mixer hergestellt hat, spritzt er sie noch mit dem Gartenschlauch ab. Tess ist noch immer skeptisch, ob die Knochen zusammengebaut auch noch ein Dinosaurierskelett ergeben werden, das laut Theo sämtliche "wissenschaftliche Fachexperten-Spezialisten in aller Welt" begeistern wird. Er hält noch kurz einen Schwafel über die ungeheure Bedeutung von Dinosaurierfossilien  schwankt dann aber rasch auf die Spekulationen um, um was für einen Dinosaurier es sich handeln könnte. Er zieht den Brachiosaurus und den Tyrannosaurus Rex in Erwägung, findet aber keine Antwort und will die gefundenen Knochen mit bereits bestimmten Skeletten vergleichen.

Im Dinosauriermuseum stehen die drei Freunde zunächst im Wald, der aus Nadelbäumen und anderen Pflanzen aus der Jura-Zeit besteht, in dem auch ein Brachiosaurus steht, den Tess "klein" schimpft. Beim Stichwort "Pflanzenfresser" bekommt Tess plötzlich Hunger auf einen kleinen Salat. Bei näherer Betrachtung des Brachiosaurus gesteht Tess ein, dass dieser doch ein "Riesen-Ömmes" sei, ergänzt von Theos Kommentar zu der Größe der größten Sauropoden. Neben dem Skelett liegen große Steine, die man im Magen der riesigen Dinos gefunden hatte. Nach einem genauen Vergleich stellt Theo fest, dass die Knochen nicht mit seinen Fundstücken übereinstimmen. Wieder schaltet sich Tess ein, da sie Hunger habe, das Museum bald schließe und sie den Brachio-Dingens nun lange genug angeschaut hätten  Viel spannender erscheint Tess da der Knopf, der Informationen über "Dinos in der Kreidezeit" abspielt. Nach zweifachem Drücken hat Tess den Apparat kaputt gemacht, der nur noch "Triceratops" sagen kann, bis Tess ihm den Gnadenstoß gibt. Wieder denkt Tess ans Essen und denkt beim Namen Triceratops an ein fruchtiges Kaubonbon. Sie hat wirklich großen Hunger und mault herum, dass sie endlich nach Hause wolle. Theo aber insistiert, dass er noch herausfinden müsse, was für Knochen er im Garten gefunden habe. Tess versucht sich Abhilfe zu verschaffen, als sie sich daran machen will, ein T-Rex Ei zu essen, wovon Theo sie gerade noch so abhalten kann. Theos Schauermärchen, dass sich der Tyrannosaurus Rex nach 500 Millionen Jahren in ein blutrünstiges Monster verwandeln würde, was er von einem befreundeten Wissenschaftler gehört hatte, schenkt Tess allerdings keinen Glauben. Denn das gruselige Knurren, das Theo für ein Anzeichen der Wiederauferstehung interpretiert hatte, war in Wahrheit Tess' leerer Magen. Und da geschieht die Katastrophe: Tess reißt für Theo einen tragenden Knochen aus dem Tyrannosaurus-Skelett heraus, was es zu einem ohrenbetäubenden Einsturz bringt. Sie verlassen rasch das Museum, noch bevor eine Aufsicht das Verbrechen bemerkt hat.

Wieder Zuhause macht Tess in der Küche "Dino-Schnitzel mit Pommes und Saurier-Salat". Indes verzweifelt Theo im Essraum, weil er auch nach stundenlanger Suche im Museum keinen passenden Vergleichsknochen gefunden hat, geht er aus, dass es sich bei den Knochen um eine neue Dinosaurier-Art handle, die er Theosaurus Rex​​​​​. Als das Essen fertig ist, sitzt Theo schon wieder draußen im Garten und puzzelt sein Skelett zusammen, das nach Tess verdächtig klein und nach einem Vogel aussieht. Es ist der verstorbene Wellensittich, den ihr Nachbar, der Dr. Schlönske ein paar Jahre zuvor dort begraben hatte. Theo versucht sich noch herauszureden, bekommt aber als einzige Antwort zu hören, dass er ein ganz schön schräger Vogel sei.

Nächste Themen

Ausgestorbene Tiere

Weiteres 

Zum ersten und einzigen Mal ist eine Erzählerpassage in die Handlung integriert, als Tess im Dinosauriermuseum einen Knopf für das Abspielen von Informationen drückt.

Ausgestorbene Tiere

Viele Fragen

Warum verschwinden Tierarten und wie entstehen neue? Welche Tiere hat es in der Eiszeit gegeben und warum gibt es sie heute nicht mehr? Welche Tierarten sind heute vom Aussterben bedroht? Könnte man Dinos und Mammuts im Labor wiederbeleben? und Was sind lebende Fossilien?

Inhalt

Theo und Tess unterhalten sich Zuhause über ihr letztes Abenteuer mit den Dinosaurier und streiten beide ab, dass sie an der einen oder anderen Stelle mächtig die Hose voll hatten. Tess fragt klug, ob wenn so große Dinosaurier aussterben könnten, das nicht auch bei kleineren Tieren möglich wär. Theo versucht, eine ebenso kluge Antwort zu geben, bringt allerdings nicht mehr über die Lippen als das Hinaufzählen bis sechs, die wohl die vielen Gründe für Aussterben sein sollen. Beim Stichwort "Pinguin" das im Kontext der Nachfahren der Dinosaurier fällt, wird Tess aufmerksam und will genau wissen, woher man diese Verwandtschaftsverhältnisse so gut kennt. Da sie es sehr bedauert, dass alle Fossilien bereits tot sind, schlägt Theo vor, die ausgestorben Tiere zu besuchen. Aus seiner Werkstatt schiebt er mit viel Radau seine PZM (Präzisionszeitmaschine), mit der die Drei in die Vergangenheit reisen werden.

Im Kambrium vor 550 Millionen Jahren landet die PZM als U-Boot in einem urzeitlichen Ozean unter Wasser. Hier erklärt Theo das Aussterben der Trilobiten mit der Veränderung der Umwelt zu einer Eiszeit. Als Tess von dem Massensterben am Ende des Kambriums erfährt, bittet sie Theo, schnell weiterzureisen.

Im Devon vor 360 Millionen Jahren besuchen die drei Freunde, noch immer im U-Boot, die ersten Haie, die damals entstanden. Durch das Bullauge entdeckt Tess etwas ängstlich ein besonders großes Exemplar. Obwohl Haie angeblich "nicht aus der Dose essen würden", macht Theo den nächsten Zeitsprung.

Vor dem fünften Massensterben vor 65 Millionen Jahren landen Theo, Tess und Quentin im Kreidezeitalter. Mit Rotoren schwebt die PZM über Dinosaurier hinweg und in ihr wird ihr Ende antizipiert. Tess fragt nach den Menschen dieser Zeit, wird aber von Theo darauf hingewiesen, dass es zu der Zeit noch keine gab und sie sich erst aus einer Art Nagetier entwickeln mussten. Die Entwicklung des Menschen habe erst mit Beginn des Eiszeitalters begonnen, wohin Tess nun unbedingt will, um die Mammuts und Säbelzahnkatzen zu besuchen.

Die Drei landen in der Eiszeit vor zwei Millionen Jahren und fliegen nach kurzer Suche über eine Herde Mammuts hinweg, die gerade von Urmenschen gejagt werden. Sofort nach Theos ruppiger Landung will sich Tess einmischen und die Mammutjäger von der Hetzjagd abhalten, wird aber von Theo an die erste und wichtigste Regel von Zeitreisen erinnert: Nicht einmischen und nichts verändern! Die Jäger treiben ein Tier in den Sumpf, wo es stecken bleibt und von Speeren erstochen wird. Tess ist empört und wütend über die gnadenlose Jagd der Menschen auf die Mammuts und ist davon überzeugt, dass sie für ihr Aussterben verantwortlich sind. Sie schlägt erneut eine Abreise vor, bevor sie auch noch ausgestorben werden. Im Flug der Maschine fällt Theo plötzlich ein ungewohntes Klopf-Klingeln auf, das durch die ruppige Landung ausgelöst worden sein könnte. Theo steuert nach Hause, kommt aber vom Kurs ab, leitet "Prozedur N" ein und strandet nach einer Notlandung auf einer Insel.

Sie sind im Jahr 1660 vor der Indik-Insel Mauritius gelandet, wo 29°C Luft- und 27°C Wassertemperatur herrschen. Tess nimmt den Sturzflug gelassen und freut sich über einen Badeurlaub, während Theo seine Zeitmaschine repariert. Schnell hat er den zickigen Zeitdilatator mit dem 13er-Schlüssel im Griff. Gerade da nähert sich ihnen ein Dodo, der mit Quentin spielt. Tess ist über das Verhalten dieses Vogels sehr erstaunt. Noch während der Reparatur erspäht Tess in der Ferne ein großes Segelschiff, das sich der Küste nähert. Auf die hungrigen Matrosen haben Theo, Tess und Quentin wenig Böcke und machen die Fliege zu den Bisons.

In der Luft über der nordamerikanischen Prärie um 1900 macht Theo seinem Ärger über die Ausrottung der Bisons Luft und nennt als Beispiel eines besonders berühmten Jägers Buffalo Bill, der für Eisenbahngesellschaften gejagt hat. Blauäugig merkt Tess an, dass es heutzutage sicher nicht mehr so etwas gäbe, weil es nun jeder besser wissen müsse.

Über einer der zeitgenössischen afrikanischen Savanne landet die PZM, um die Antilopen, Elefanten, Nashörner und Löwen zu besuchen. Hier geht Tess auf Wilderer zu, um sie von der Jagd abzuhalten, da sie bekanntlich nicht mehr in der Vergangenheit sind. Sie starten wieder und Tess ist höchst enttäuscht, dass Umweltschutz noch immer nicht funktioniert. Theo und Tess belehren sich gegenseitig: keine Papageien kaufen, keine Möbel aus tropischem Holz kaufen, keinen Plastikverbrauch und nichts aus Elfenbein! Doch Tess gibt auch die Hoffnung für bereits ausgestorbene Tiere nicht auf und schlägt vor, sie aus deren DNA wiederauferstehenzulassen, wie sie es schonmal in einem Film gesehen hat. Theo geht gegen diese Idee vor, das sei nur ein Spielfilm gewesen und die Moral der Geschichte sei gewesen, dass man Dinosaurier nicht aus dem Nichts retten sollte. Tess klammert sich an die letzte Hoffnung, dass Mammuts sich vielleicht nur besonders gut verstecken können.

Über den Komoren tauchen die Drei erneut ab und bestaunen die merkwürdigen Quastenflosser, die eigentlich seit 65 Millionen Jahren als ausgestorben galten. Tess sieht sich in ihrer Hoffnung bestätigt und glaubt an die Existenz Nessies und dass von Zeitreisenden ausgesetzt worden sein muss, die sich nicht genau an die Regeln gehalten haben. Theo argumentiert, dass es den Loch Ness in der letzten Eiszeit gar nicht gegeben haben kann und Nessie eine Erfindung sei. Allerdings gibt er zu, selber gegen die Zeitreiseregel verstoßen zu haben und Mammutkacke aus der Eiszeit mitgebracht hat. Er hofft auf Weltruhm und massig Aufmerksamkeit vom Radio, dem Fernsehen und der Zeitung.

Nächste Themen

Orcas, Körper und Gehirn

Advertisement